Suche nach ...

Stützpunktwesen Einsätze

Großbrand in Pettenbach: Kirchdorf mit Drehleiter, Atemschutzfahrzeug und Drohne im Einsatz

FF Kirchdorf an der Krems zur Übersicht

Foto: fotokerschi

Ein Großbrand in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Pettenbach forderte am 11. Juli 2026 zahlreiche Feuerwehren. Die FF Kirchdorf unterstützte den Großeinsatz mit Drehleiter, Atemschutzfahrzeug und Drohne.

Am Samstag, 11. Juli 2026, brach gegen Mittag in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Gemeindegebiet von Pettenbach ein Großbrand aus. Ein Stallgebäude stand in Vollbrand, eine weithin sichtbare Rauchsäule zeigte das Ausmaß des Ereignisses. Aufgrund der Lage wurde die höchste Alarmstufe ausgelöst. Rund 200 Einsatzkräfte von 20 Feuerwehren kamen zum Einsatz.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf an der Krems rückte mit Drehleiter, Atemschutzfahrzeug und Drohnenteam zur Unterstützung aus. Die Drehleiter übernahm die Brandbekämpfung von oben und verhinderte eine weitere Ausbreitung des Feuers. Das Atemschutzfahrzeug (ASF) stellte die Atemschutzlogistik sicher und füllte die Atemschutzflaschen. Damit unterstützten die Kirchdorfer Kräfte sowohl die unmittelbare Brandbekämpfung als auch die Versorgung der eingesetzten Atemschutztrupps.

Zahlreiche Atemschutztrupps bekämpften die Flammen. Gleichzeitig galt es, die benachbarten Gebäude zu schützen. Die große benötigte Wassermenge erforderte eine umfangreiche Versorgung: Mehrere Zubringerleitungen und zusätzliche Saugwagen stellten Löschwasser bereit. Trotz des massiven Brandgeschehens konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert werden.

Das Kirchdorfer Drohnenteam lieferte Luftaufnahmen zur Unterstützung der Einsatzleitung. Diese ermöglichten einen Überblick über die betroffenen Gebäudeteile und halfen, Glutnester zu erkennen und weitere Löschmaßnahmen abzustimmen. Gemeinsam mit dem Einsatz von Drehleiter und Atemschutzfahrzeug zeigt dies die vielfältige Unterstützung durch die FF Kirchdorf über die Gemeindegrenzen hinweg.

Das Dach des betroffenen Stallgebäudes stürzte im Verlauf des Brandes ein. Zahlreiche Tiere konnten nicht gerettet werden. Ein Feuerwehrmitglied wurde verletzt und medizinisch versorgt. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.